Flugreisetauglichkeit und Tropentauglichkeit

Flugreisemedizin


Reisfeld im Nordwesten Thailands (1991); (C) Dr. H

Die Reisemedizin als Teilgebiet der Flugmedizin:

Bitte beachten Sie: Für die Erstberatung berechnen wir Ihnen 30,- €. Eine usätzliche Malariaberatung wird mit 20,- € berechnet. Beim Erstkontakt findet in der Regel keine Impfung statt – Ausnahme: Zeitdringliche und Gelbfieberimpfungen.
reiseberatungerstkontakt.pdf [147 KB]

Als Flug- und Reisemediziner berate ich Sie gerne i.R.v. individuellen Gesundheitsleistungen zu bevorstehenden Reisen und Arbeitsaufenthalten im Ausland nach der Gebührenordnung für Ärzte und führe empfohlene Reiseimpfungen und eine Malariaprophylaxeberatung durch. Ein Teil der Leistungen (Kosten) wird ggf. auch durch Ihre Gesetzliche Krankenkasse getragen. Wir müssen Sie allerdings bitten, dass Sie in Vorkasse gehen, bei der Durchsetzung ggf, bestehender Ansprüche bei ihren gesetzlichen Krankenkassen beraten wir Sie gerne. Besuchen Sie unsere Website und verpassen Sie nicht die Chance, einen Bonus zu erhalten 25 euro ohne einzahlung casino. Für die ersten 100 Teilnehmer ein Bonus!

Die Reiseberatung wird nach der gebührenordnung für Ärzte abgerechnte, beim Erstkontakt in der regel die Ziffer 3 für eine Beratung über 10 min, bei den Folgeterminen die Ziffer 1 und die Impfsleistungen. Abweichende Honorarforderungen werden mit Ihnen selbstverständlich im Vorfeld besprochen. Erweiterte Bersatungsinhalte z.B. zu nachfolgenden Themen: Zeitzonenflüge und Reisethrombose, Bescheinigung über notwendige und an Bord mitgeführte Medikamente, alle Schutzimpfungen für Auslandsreisen einschl. Gelbfieberimpfungen, Beratung von Reisenden und Patienten hinsichtlich besonderer individueller Gefährdungen. Sie können auch eine tolle Zeit haben und nutzen casino bonus ohne einzahlung 2021

Ihre individuelle Reiseberatung ist nicht vollumfänglich durch Ihre gesetzliche Krankenversicherung gedeckt. Wenn Sie trotzdem von Ihrem Traumurlaub nicht andere “Souvenirs” mitbringen wollen, informieren wir Sie gerne. Vgl. hierzu auch die Rubrik “Reisemedizin” auf meiner Fliegerärztlichen Seite www.funeubrandenburg.de

G35
Arbeitsgeber sind in der Verantwortung, ihre Mitarbeiter auch an Arbeitsplätzen im Ausland vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Die Risiken für beruflich Reisende in Länder mit einer schlechten medizinischen Infrastruktur werden vielfach von den Mitarbeitern und der Firmenleitung unterschätzt. Ein Risiko-Management-System sollte vorhandene sein oder Assistance-Leistungen von Dienstleistern „eingekauft“ werden. Worauf warten Sie noch? Gehen Sie sofort zu 10 euro ohne einzahlung casino Jetzt ist die Zeit zu spielen und zu gewinnen!

Ärztliche Zeugnisse
sollten bei nachfolgenden Erkrankungen mitgeführt werden: Reisende mit Herzschrittmacher oder eingepflanzten Metallen, Diabetiker und chronisch Kranke mit Medikamentenbedarf sowie Reisende, die aus medizinischen Gründen Spritzen mitführen müssen. Je nach Grad der Einschränkung verlangen manche Fluggesellschaften ein standardisiertes ärztlich ausgefülltes Formular, das sogenannte INCAD-Formular (Incapacitated Passengers Handling Advice) bzw. ein MEDIF-Formular (Medical Information Sheet); z.B. bei akuter Erkrankung oder Unfall, nach Operationen, wenn eine Trage oder Sauerstoff benötigt werden, Hilfsbedürftige.
Was sollten Sie noch vor Flugreisen beachten? Manche Passagiere sind empfänglich für die Entwicklung einer Reisekrankheit. Die vorbeugende Einnahme geeigneter Medikamente kann helfen, ebenso eine angemessene Nahrungsaufnahme vor und beim Flug. Die Buchung eines Platzes im Bereich des Flugzeug-Schwerpunktes ist eine weitere vorbeugende Maßnahme bei empfindlichen Reisenden. Zudem kann durch Vermeidung unnötiger Blickwendungen bei Flug- und Lageveränderungen des Flugzeuges stabilisierend wirken, ebenso wie das Vermeiden von Kopf- und Augenbewegungen, wie beim Lesen.
Wie beraten Sie zudem über die Besonderheiten des Aufenthaltes in der Druckkabine des Flugzeuges. Sowohl der erniedrigte Luftdruck in der Kabine (1500-2400m) als auch die erniedrigte Luftfeuchtigkeit können Sie beeinträchtigen. Auf eine ausreichende Trinkmenge sollte geachtet werden, Kontaktlinsenträger sollten eine Brille tragen, bei empfindlichen Augen helfen auch Augentropfen.
Durch gezielte Übungen an Bord kann einer Reisethrombose vorgebeugt werden. Der Zeitpunkt er Medikamenteneinnahmen ist der Flugdauer und den überquerten Zeitzonen anzupassen. Dieses gilt insbesondere für Diabetiker. Auch Flugreisen während der Schwangerschaft können besondere Gefahren bergen, ebenso sind besondere Vorkehrungen bei Flügen mit Neugeborenen und Kleinkindern zu treffen.Flugreisen als Diabetiker Insulin ist ein Eiweißstoff und ist daher nur begrenzt haltbar. Die Aufbewahrung sollte bei Temperaturen zwischen +2 und +8°C erfolgen. Kältere Lagerung kann zum Wirkverlust führen. In Gebrauch befindliches Insulin kann bei Zimmertemperatur (in der Regel bis 25° C) über mehrere Wochen verwendet werden. Bei Reisen in extremer Kälte oder Hitze ist daher eine besondere Aufmerksamkeit zur fachgerechten Lagerung des Insulins erforderlich. Bei Flugreisen sollten die Insulinvorräte aufgeteilt werden, z.B. im Handgepäck des Patienten und des Mitreisenden. Insulin im Koffer des Patienten ist gegen Kälte geschützt zu lagern, da im Frachtabteil das Gepäck Minustemperaturen ausgesetzt sein kann. Für Flüge in das außereuropäische Ausland wird das Mitführen eines (für Sie kostenpflichtigen) ärztlichen Attestes möglichst auch in englischer Sprache empfohlen, um den medizinischen Bedarf (Spritzen, Pumpen etc.) mit an Bord nehmen zu können. Originalverpackungen für die Therapie müssen bspw. für Flugreisen in die USA mitgeführt werden. Näheres erfahren Sie in der Regel über Ihren Reiseveranstalter bzw. die Fluggesellschaft des Abflughafens. Auch sollten Sie einen “Diabetiker-Notfallausweis” mitführen und bei Langzeitaufenthalten bei Ihrem Insulinhersteller z.B. über die Apotheke die Verfügbarkeit der benötigten Produkte im jeweiligen Land erfragen. Zu medizinischen Fragen beraten wir Sie gerne auch persönlich!
Weitere Informationen finden Sie bspw. unter www.diabetikerbund.de. Hinweis:
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für den Inhalt externer Links übernommen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Betäubungsmittel (Schmerzmittel)

Nach den Bestimmungen der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) darf ein Arzt für Patienten Betäubungsmittel in angemessener Menge verschreiben. Der Patient darf diese in der für die Dauer der Reise angemessenen Menge als Reisebedarf aus- oder einführen.Bei Reisen in die Staaten des Schengener Abkommens
Bei Reisen bis zu 30 Tagen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (zahlreiche europäische Staaten) kann die Mitnahme von ärztlich verschriebenen Betäubungsmitteln erfolgen, sofern eine vom behandelnden Arzt ausgefüllte Bescheinigung nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsübereinkommens mitgeführt wird. Diese Bescheinigung ist vor Antritt der Reise durch das zuständige Gesundheitsamt zu beglaubigen.

Reisen in andere Länder

Bei der Mitnahme von Betäubungsmitteln in Länder die nicht Mitgliedsstaaten des Schengener Abkommens sind, sollte sich der Patient vom verschreibenden Arzt eine mehrsprachige Bescheinigung ausstellen lassen, welche Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und Dauer der Reise enthält. Diese Bescheinigung sollte ebenfalls durch das zuständige Gesundheitsamt beglaubigt werden.

Da keine international harmonisierten Bestimmungen für die Mitnahme von Betäubungsmitteln auf Reisen außerhalb des „Schengen-Raums“ bestehen, müssen die nationalen Bestimmungen des jeweiligen Ziel- oder Transitlandes berücksichtigt werden. Den Patienten ist dringend anzuraten, die Rechtslage in dem zu bereisenden Land vor Antritt der Reise abzuklären (Reiseveranstalter, Botschaft). Einige Länder verlangen zusätzlich Importgenehmigungen, schränken die Menge der mitzuführenden Betäubungsmittel ein oder verbieten die Mitnahme von bestimmten Betäubungsmitteln sogar generell. Sofern eine Mitnahme von Betäubungsmitteln nicht möglich ist, sollte zunächst geklärt werden, ob die benötigten Betäubungsmittel selbst (bzw. ein äquivalentes Produkt) im Reiseland verfügbar sind und durch einen dort ansässigen Arzt verschrieben werden können.

http://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/BtM/reisen/reisen-node.html


Nachfolgend weitere nützliche Downloads:
reiseberatungerstkontakt.pdf [147 KB]